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Natürliche Sommerpflege
Pflege und Schutz für Ihre Haut

Unbeschwerte Sommertage, Sonne auf der Haut, warme Licht- und Schattenspiele: Der Sommer ist Inbegriff von Lebensfreude und Leichtigkeit. Doch jede Jahreszeit stellt besondere Ansprüche an die Hautpflege: Im Sommer ist es die erhöhte Sonneneinstrahlung, die unsere Haut besonders beansprucht. 

Kraftvolle Strahlen

Lichtstrahlen lassen sich nach ihrer Wellenlänge in UVA-, UVB- und UVC-Strahlen einteilen. UVA-Strahlen setzen den hauteigenen Sonnenschutz, die Licht-schwiele und die Melaninbildung (auf der Haut als Bräunung sichtbar) in Gang. Bei zu intensiver Sonnenbestrahlung dringen sie aber sehr tief bis in die Lederhaut ein und verursachen Hautschädigungen im Bindegewebe – mit den Folgen der vorzeitigen Hautalterung und der Verringerung der Regenerationsfähigkeit. Auch UVB-Strahlen fördern die Melaninbildung und sind lebensnotwendig für die Bildung von Vitamin D, rufen jedoch bei zu intensiver Einstrahlung Sonnenbrand hervor. Sie sind verantwortlich für Zellschäden bis zur Entwicklung von Hautkrebs. Durch die Verringerung der Ozonschicht gelangen schließlich UVC-Strahlen bis zur Erde, die in ihrer Wellenlänge in der Nähe der Röntgenstrahlen liegen.

Trübe Aussichten für Sonnenschutz-Produkte

Für verantwortungsbewusste Konsumenten stellt Sonnenschutz durchaus eine Herausforderung dar: Chemischen Filtern in herkömmlichen Produkten wird – neben schädlichen Emulgatoren und Konservierungsstoffen – eine hormonelle Wirkung nachgesagt. Auch die hoch gelobten mineralischen Filter, die als gesunde Alternative bis zu einem LSF 30 verarbeitet werden, stellen sich leider als äußerst risikoreich heraus: Die eingesetzten Pigmente (Titandioxid-Partikel) stehen unter dem Verdacht, Krebs zu erzeugen und die Gehirnzellen zu schädigen.

Naturkosmetik im Brennpunkt: Titandioxid

Auch die hoch gelobten mineralischen Filter, die seit Jahren von vielen Naturkosmetik-Herstellern als die gesunde Alternative in ihren Sonnenschutzprodukten bis zu einem LSF 30 verarbeitet werden, stellen sich leider als äußerst risikoreich heraus: Die eingesetzten Pigmente (Titandioxid-Partikel) in Nano-Größe stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen: Sie können bei geschädigter Haut in den Organismus eindringen, und zudem für die Schädigung von Gehirnzellen verantwortlich zu sein. Nano-Partikel werden eingesetzt, weil größere Partikel den sogenannten “Weißel-Effekt” erzeugen. Wir haben uns seit jeher umfassend und ganzheitlich mit dem Thema Sonne und Haut beschäftigt und hatten nie Sonnenschutz-Produkte mit Titandioxid im Sortiment.

Unsere Empfehlung: Umfassender UV-Schutz


Ganzheitlicher UV-Schutz als Schutz vor Sonnenbrand und Hautkrebs (der Schutz vor Sonnenbrand durch chemische UV-Filter ist nicht gleichbedeutend mit dem Schutz vor Hautkrebs!) beinhaltet für uns mehr als nur das Auftragen von Produkten auf die Haut. Nach unseren Überlegungen steht ein umfassender UV-Schutz auf drei wesentlichen Säulen:

a) Verantwortungsbewusstes Verhalten im Umgang mit der Sonne

Berücksichtigen Sie in Bezug auf die Bestrahlungsdauer Ihren Hauttyp. Die Schädigung der Haut kann bereits vor der Rötung eintreten! Beachten Sie die unterschiedliche Strahlungsintensität je nach Tageszeit, Seehöhe sowie dem Vorhandensein reflektierender Flächen wie Wasser und Schnee.

b) Tragen entsprechender Kleidung und Sonnenbrille

Tragen Sie ausreichend Bekleidung aus natürlichem Gewebe; das gilt besonders für Kinder. Besonders gefährdet sind Hautstellen, die in der Regel bedeckt sind. Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille mit UV-Schutz. Kinderaugen sollten Sie immer zumindest mit einer Schirmmütze schützen! Babys sollen selbstverständlich nicht der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden.


c) Förderung der Melaninbildung als hauteigenen UV-Schutz

Gewöhnen Sie die Haut durch anfangs kurze und immer länger dauernde Sonnenbäder an die Strahlung. So wird die Melaninbildung (der hauteigene Sonnenschutz) angeregt und die Eigenschutzzeit wesentlich erhöht. Eine Beschleunigung der Melaninbildung geschieht durch das Auftragen von Sanddornöl, kombiniert mit anderen Ölen und Fetten, wie z. B. Sheabutter und Olivenöl. Auch die Aufnahme von natürlichem Betakarotin durch die Nahrung schützt vor freien Radikalen als Folge langanhaltender Sonnenbestrahlung und stärkt die Immunabwehr.

Kein Lichtschutzfaktor auf unserem Sonnenpflegeöl?

Der Lichtschutzfaktor, ermittelt durch den sog. COLIPA-Test, besagt lediglich, wie lange eine Haut der UV-Bestrahlung ausgesetzt werden kann, bis eine Rötung erscheint. Da wir davon ausgehen müssen, dass Zellschädigung bereits vor dem Sonnenbrand auftritt, und von üblichen Sonnenschutzprodukten nur der Sonnenbrand als „Feuerwehr“ ausgeschaltet wird und außerdem wesentlich mehr Faktoren (siehe oben) für einen ganzheitlichen UV-Schutz notwendig sind, erachten wir es als nicht zielführend, diesen Test durchführen zu lassen. Vielmehr plädieren wir für ein umfassendes „intelligentes Verhalten“ im Umgang mit der Sonne.

Unseren Sommerpflege-Folder finden Sie hier!